Cannabis kann im getrockneten Zustand theoretisch über Jahre gelagert werden, doch für Genießer ist es entscheidend, die psychoaktiven THC-Stoffe in den Buds zu erhalten. THC verflüchtigt sich über die Zeit, vor allem bei der Einwirkung von Sonnenlicht und Luft. Um das zu verhindern und dafür zu sorgen, dass dein Cannabis beim Rauchen angenehm bleibt, solltest du folgende Punkte beachten:

Dos und Don’ts für dein THC

  • Lager deine Buds in einem lichtgeschützten Raum bei Temperaturen von ca. 20°c und 58%  Luftfeuchtigkeit
    – Niemals im Kühlschrank
    – Niemals in einer Plastiktüte
    – Niemals in einem Einmachglas
  • Im Idealfall ist der komplette Behälter vor Licht geschützt, da das Weed bei Nutzung von herkömmlichen Einmachgläsern dauerhaft dem Licht ausgesetzt ist
  • Halt die Luftfeuchtigkeit via Boveda Humidity Pads konstant bei 58%
  • Achte immer darauf den Deckel des Behälters nach Gebrauch sofort zu schließen
  • Gebe nicht so oft mit deinen Buds an und zeige sie nur ausgewählten Personen
  • Presse dein Weed im Behälter nicht zusammen sondern lass ihm „Raum zum Atmen”

Soviel THC verlierst du, wenn du nicht richtig lagerst

Viele glauben, ein einfaches Einmachglas reicht aus. Doch die Langzeitstudie von Ross & ElSohly zeigt, dass das ein Irrtum ist. Die Forscher untersuchten den THC-Abbau über vier Jahre und verglichen dabei Proben, die zwar beide verschlossen waren, aber unterschiedlichen Umwelteinflüssen unterlagen.

Das Experiment: Klarglas vs. Professioneller Schutz

  • Sample A (Das "Fensterbank"-Szenario): Luftdicht verschlossen in einem klaren Gefäß, aber dem Licht ausgesetzt und ohne aktive Feuchtigkeitsregulierung.

  • Sample B (Der GANJAR-Standard): Luftdicht verschlossen, absolut dunkel gelagert und bei konstanter Luftfeuchtigkeit.

Die Ergebnisse: Licht zerstört THC trotz Deckel

Die Studie belegt: Selbst wenn kein neuer Sauerstoff an die Blüten kommt, sorgt die Energie des Lichts dafür, dass das THC im Inneren des Glases oxidiert und zu CBN (Cannabinol) zerfällt. Das Ergebnis ist ein potenter Wirkungsverlust und ein schläfrig machender Effekt. 

Nach vier Jahren hatte Sample A einen THC Verlust von 41,4 % wohingegen Sample B nur einen THC Verlust von 14 % aufwies. 

Quelle: https://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1997-01-01_1_page008.html#4